Keimzelle Tännesbergs

war mit ziemlicher Sicherheit die Burg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Tännesberg im Jahre 1150 im Traditionskodex des Klosters Reichenbach.

Karte des Pflegamtes - Ausschnitt von Tännesberg
Tännesberg 1677
Lageplan
Lageplan des Burgstalls
Burgansicht
Burg vor dem 30 jährigen Krieg


Damals schenkten drei Brüder von Willhof dem Kloster einen Grundbesitz in Pischdorf. Sie übergaben ihn in die Hand des Irinfrid de Swerzinfelt (Schwarzenfeld), der in auf Bitten des Abtes Erchinger zur Verwaltung, zusammen mit einem Gut Weidental (einer Schenkung des Gisilbertus de Weidintal an das Kloster) einem Reginger de Tegenisperge übertrug. Als Zeuge wird in dieser Urkunde auch ein Otto de Tegeninisperge genannt.

Die beiden Tännesberger waren Dienstleute des Markgrafen von Nabburg. Tännesberg war damals ein Eigengut der Diepoldinger, Markgrafen von Nabburg.

Bestanden aber hat Tännesberg schon wesentlich früher. Sein Alter läßt sich allerdings nur über die Ortsnamensforschung in etwa erschließen. Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein leitet den Namen von dem Personennamen THEGAN ab. Dafür spricht vor allem die Schreibweise in der Urkunde von 1150. Dieser Personenname würde auch auf eine relativ frühe Gründung hinweisen (spätestens im 10. Jahrhundert). Bekräftigt wird diese Vermutung durch die -dorf-Orte in unmittelbarer Nähe, deren Entstehung ebenfalls in das 10 bzw. frühe 11. Jahrhundert fällt.

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