Die Grundidee des Pilotprojektes war es, ökologisch wertvolles Grünland im Mittelgebirge zu erhalten und dabei Alternativen zur klassischen Landschaftspflege zu entwickeln.
Erhalt ökologisch wertvoller Flächen
Wiedereinführung einer alten Haustierrasse
Alternativen für die Landwirtschaft
Öffentlichkeitsarbeit und Fachinformation
Durch die Wiedereinführung des Rotviehs werden wertvolle Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
Doch neben Naturschutzzielen sollen auch landwirtschaftliche Ziele verfolgt werden, d.h. es soll für die Landwirtschaft ein zusätzlichen Standbein geschaffen werden.
Im Zusammenhang mit regionaler Vermarktung bieten sich für interessierte Halter von Rotvieh gute Perspektiven.
| Das Projekt ... |
| ... findet im Kainzbachtal bei Tännesberg statt. |
| ... bindet die Landwirtschaft mit ein. |
| ... zeigt Alternativen der Landschaftspflege auf. |
| ... birgt Vorteile für Landwirtschaft und Naturschutz. |
| ... konnte teilweise schon verwirktlicht werden ... |
In der Oberpfalz war bis Anfang dieses Jahrhunderts das Rotvieh die dominierende Rinderrasse. Die Kühe wiegen ca. 500 kg und haben eine Milchleistung von etwa 4.500 kg; die Fleischqualität wird durchaus positiv bewertet.
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Nachdem Landwirte gefunden wurden, die Mitarbeit am Projekt versicherten, wurden zwei Rotviehherden aufgebaut, die mittlerweile 30 Tiere umfassen. Nach der Errichtung von Unterständen, Zäune, usw., konnte die Beweidung beginnen.